Teil II: weitere 6 nicht mehr gültige Ausreden gegen Social Media

| 13. Februar 2013 | 1 Comment

 

Es gibt kein zurück mehr. Social Media ist angekommen … und bleibt. Dies ist der zweite Teil mit weiteren 6 nicht mehr gültigen Ausreden gegen Social Media.

Link zu Teil I:
6 nicht mehr gültige Ausreden gegen Social Media


7. Meine Kunden nutzen kein Social Media

Oh, das dürfte in den meisten Fällen eine sehr falsche Einschätzung sein. Es gibt mehrere hundert Millionen Nutzer in unterschiedliche sozialen Netzen, alleine in Deutschland nutzen derzeit (Stand 01/2012) etwa 22 Mio. Menschen Facebook. Und gehen Sie ruhig davon aus, dass viele Ihrer Kunden und Partner gerne auf Ihr Xing und/oder LinkedIn und auch Facebook Profil als Vor- oder Nachbereitung eines Treffens oder einer gemeinsamen Veranstaltung schauen. 
Diese Profile, genauso wie auch Blog Artikel, Twitter oder Google+ Einträge, sind Ihre erste Visitenkarte … und auch wenn Sie keinerlei Netzwerk bedienen hinterlassen Sie einen Eindruck, den möglichen Eindruck nicht auf der Höhe der Ziet zu sein. Sie bestimmen also selbst, wie und mit welchen Inhalten Sie sich präsentieren. Und das ist heute wichtiger denn je.


8. Ich weiss nicht, wie man Social Media einsetzt
Das ist absolut ok und nicht schlimm, aber fangen Sie an es zu lernen; experimentieren Sie. Zudem gibt es mittlerweile hunderte von Trainings, Seminare, Webinare, Videos, etc. zu jedem sozialen Netzwerk. Oder schauen Sie im Buchhandel oder bei Amazon nach entsprechender Literatur. 
Wenn es jeder lernt, dann fragen Sie doch mal bei Ihren Kollegen nach. Oft gibt es bereits erfahrene Nutzer im eigenen Umfeld.


9. Es gibt zu viele Änderungen, um selbst immer aktuell zu sein

Das ist richtig, es ist manchmal schwer alles mitzubekommen. Es gibt sehr viele Veränderungen, unendlich viele Innovationen (Berlin, ja, in Deutschland (!), gilt mittlerweile als eines der international führenden StartUp Zentren). Auch wenn Social Media zunehmend zu unserem Alltag gehört, so ist die allgemeine Entwicklung immer noch in der frühen Phase. Die Entwickler von Facebook, Twitter, Google+, Pinterest, Xing und LinkedIn wussten anfangs auch nicht, was die Nutzer später mit der Technologie machen würden. Es ist vermutlich so, wie es in den Anfängen des Telefons, Radios, Fernsehens oder auch der PCs war. Niemand ahnte zu der Zeit, welche unglaublichen Veränderungen in der Gesellschaft folgen würden. Wir sind wahrscheinlich in genau so einer Phase mit Social Media.
Dazu passen folgende Zitate sehr gut:

- „Es gibt keinen Grund dafür, dass jemand einen Computer zu Hause haben wollte.“ 
Ken Olson, Präsident von Digital Equipment Corp., 1977

– „Auf das Fernsehen sollten wir keine Träume vergeuden, weil es sich einfach nicht finanzieren lässt.“ 
Lee De Forest, Vater des Radios, 1926

– „Das Radio hat absolut keine Zukunft.“ 
Lord Kelvin, Mathematiker und Erfinder, 1897

– „Die Erfindung hat so viele Mängel, dass es nicht ernsthaft als Kommunikationsmittel taugt. Das Ding hat für uns an sich keinen Wert.“ 
Memo der Western Union Financial Services zur Erfindung des Telefons, 1876


10. Es gibt zu viele soziale Netzwerke
Das stimmt. Versuchen Sie bloss nicht alle zu nutzen. Versuchen Sie stattdessen herauszufinden, welche Netzwerke in Ihrem Umfeld (z.B. Kollegen) genutzt werden. Die Interessen werden sich sicherlich je nach Alter, Geschlecht, Beruf, geographische Lage und Ihren Hobbies unterscheiden. Wenn nicht gerade Social Media Ihr Beruf ist, dann schränken Sie Ihre Wahl auf zwei oder drei soziale Netzwerke ein. Damit sollten Sie sehr gute Resultate erlangen. Mehr ist nicht unbedingt besser! Aber halten Sie weiter die Augen nach neuen Entwicklungen offen. Eventuell macht es Sinn zu einem besseren Netzwerk für Ihre Interessen oder für Ihren Beruf zu wechseln.


11. Ich mache mir Sorgen um meine Privatsphäre

Sehr gut. Das sollten Sie auch. Und hier wird es nun wirklich wichtig sich richtig schulen zu lassen bzw. sich gut zu informieren. Stellen Sie sicher, dass Ihre Accounts sicher sind. Wechseln Sie regelmässig das Passwort und vor allem nutzen Sie sichere und unterschiedliche Passwörter. Konzentrieren Sie sich immer auf bewusste Kommunikation (so, als würden Sie alles laut auf einer belebten Straßenkreuzung ausrufen).
 Folgen Sie ausserdem den jeweiligen Social Media Spezialisten, um frühzeitig von technischen oder funktionalen Veränderungen zu erfahren.


12. Es ist alles nur eine Modeerscheinung
Ja, das galt auch für die Telegrafie und BTX. Social Media ist die grösste Veränderung in unserer Gesellschaft seit der Einführung des Fernsehens. Alleine in den vergangenen Jahren wurden wir Zeitzeugen von Veränderungen ganzer Länder mit Hilfe von Social Media. Es ist so mächtig, dass einige politische Führer das Internet abschotten liessen; meist mit ungewünschten Konsequenzen. Über eine Milliarde Menschen weltweit nutzen Social Media täglich für unterschiedlichste Zwecke. Eine vergehende Modeerscheinung? Eher nicht. Es ist ein Teil der allgemeinen Veränderungen unserer Gesellschaft, unserer Kommunikation, unseres Lernens und des modernen Geschäftslebens.

Müssen wir immer noch über Social Media diskutieren? Es geht doch schon lange nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie!

Und Wie nutzen Sie Social Media?

Dieser Artikel wurde inspiriert durch den amerikanischen Artikel 12 Most Lame Excuses For Not Using Social Media

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Category: Meinung

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