Sind kostenlose Social Media Monitoring Tools umsonst?

| 30. November 2012 | 0 Comments

Gastbeitrag von Philipp Rodewald, Webbosaurus

Beobachtet man die Konversationen im Social Web zu Social Media Monitoring wird eines schnell deutlich, Inhalte, wo es um kostenlose Tools geht, werden vielfach geshared. Sind diese Tools jedoch wirklich umsonst im Sinne von kostenlos?
Nein!
Sind Sie dann umsonst im Sinne von nicht brauchbar?
Auch nein!
Warum?

Kostenlos ist nicht gleich kostenlos

Webbosaurus AnalysenDas Wort kostenlos beschränkt sich bei den angepriesenen Tools ausschließlich auf die freie Verfügbarkeit. Vergessen wird dabei allzu schnell, dass natürlich Human Ressources gebunden werden. Zunächst gibt es kein kostenfreies Tool, welches dieselbe Quantität und Qualität der Ergebnisse eine Monitorings liefert, logisch, sonst gäbe es keine Dienstleister. In der Regel muss man für ein halbwegs fundiertes Monitoring eine Reihe verschiedener Tools verwenden. Weiterhin muss man einen Workflow entwickeln, um die Ergebnisse vergleichbar zu machen und sinnvoll zusammenzuführen, sodass man diese im Unternehmen verwenden kann. Dass dies täglich eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, ist zwangsläufig. Für die Unternehmen gilt es daher abzuwägen, wie das Verhältnis von Aufwand und Nutzen ist. Zudem sollte der Einsatz der Human Ressources gegen die Inanspruchnahme eines professionellen Dienstleisters gerechnet werden. Um die Qualität und Quantität der Ergebnisse zu vergleichen, bietet sich zudem ein Testmonitoring an.

Kostenlos ist nicht gleich umsonst

Als umsonst, im Sinne von nicht brauchbar, kann man kostenlose Tools schon einmal nicht bezeichnen. Gerade für den Einstieg in den Bereich Social Media Monitoring sind diese durchaus geeignet. Man kann erst einmal grob schauen, welche Datenmengen einen erwarten. Wird zu meiner Marke im 1-, 2-, 3- oder 4-stelligen Bereich pro Monat gesprochen? Worüber unterhalten sich die Nutzer überhaupt? Dementsprechend müssen dann erst einmal Ziele für das Monitoring definiert werden. Für einen ersten Überblick eignen sich die Tools also. Möchte man das Thema jedoch professionell vorantreiben, kommt man auf kurz oder lang um einen Dienstleister nicht herum.

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Category: Nachrichten

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