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Mobiltelefon – das Handy feiert 40. Geburtstag

| 3. April 2013 | 1 Comment

Experten sind begeistert von der schnellen Entwicklung des Mobiltelefons, vor allem in Bezug auf die Möglichkeiten der Internetnutzung – aber es wird noch sehr viel mehr Innovation folgen

40 Jahre MobiltelefonSeit dem ersten mobilen Anruf vor 40 Jahren haben sich das Mobiltelefon sehr stark weiter entwickelt. Experten kündigen aber noch sehr viel mehr Innovationen an.

Am 3. April 1973 hat Martin Cooper von Motorola in New York den ersten Anruf von einem Motorola DynaTAC gemacht, welcher heute als das erste mobile Telefonat gilt.

Diese ersten Mobiltelefone hatten aus heutiger Sicht unglaubliche Werte. So war das Motorola Telefon etwa 23 cm lang, hatte eine Sprechzeit von etwa 35 Minuten und benötigte dann etwa 10 Stunden zum Aufladen.

Vier Jahrzehnte später ist die weltweiten Branche der Telekommunikation auf jährlich über €900 Milliarden angewachsen. Die breite Auswahl an Anbietern und Services, die fallenden Preise und ständig neue Technologien haben diesen Markt so stark wachsen lassen. Heutzutage kann ein Smartphone mehr als nur telefonieren, es nimmt Fotos auf, erlaubt unterschiedlichste Spiele, beherrscht Email und das Herunterladen und Anschauen von Videos, bietet Navigation und natürlich auch herkömmliche Telefonie und den Versand von Kurztexten.

Mike Short, ein Experte des „Institution of Engineering and Technology“ sagt, Cooper’s Telefonat war der erste als mobiles Telefonat erkennbare Anruf. Die folgenden 10 Jahre galten vor allem der Entwicklung, mit Experimenten in Laborumgebung, bevor der Mobilfunk 1981 in den USA als Service angeboten wurde.

„Seit den ersten Versuchen vor 40 Jaren hat das Mobiltelefon unser Leben komplett verändert. Nach den ersten 10 Jahren des Testens und einigen Studien zur Demonstration, folgten analoge Netzwerke ab den frühen ’80-iger in Autos und in einigen technisch innovativen Unternehmen. Danach erst folgte das digitale Jahrzehnt von 1993 bis 2003 als die allgemeine Verbreitung der Telefone begann.“ so Mike Short.

„Dem folgte eine weitergehende Entwicklung und Integration von Daten und der Verbreitung des 3G Standards. Von 2003 bis heute wurde der mobile Zugang zum Internet und die breite Nutzung von Smartphones zur Realität.“

Die beiden wichtigsten Schritte in der Entwicklung und Verbreitung von mobilen Telefonen sind das grosse Angebot von Herstellern und deren Geräten, sowie der schnelle Internetzugang.

Die allgemeine Verbreitung war zunächst gar nicht einmal geplant gewesen. Mit den Mobiltelefonen zielte man auf das gehobene Geschäftsfeld, Zielgruppe waren die „Herren in schicken Anzügen“. Die grosse Verbreitung der Geräte und Services erfolgte erst viel später.

„Der Internetzugang erfolgte dann nochmals erst viel später. Die ersten Smartphones haben diesen Zugang noch gar nicht beherrscht, erst seit rund fünf Jahren hat diese Entwicklung Fahrt aufgenommen. Die Geschwindigkeit der Entwicklung wurde also immer schneller, vor allem in den letzten 15 – 18 Jahren.“ sagt er.

Mike Short erwartet natürlich eine weitere Entwicklung und sagt für die nächsten Jahre grosse Weiterentwicklungen voraus.

„Es werden noch grosse Veränderungen kommen. In den frühen Tagen ging es immer um Sprache, heute dreht sich alles um Daten. Und das interessante an der Datenübertragung ist, dass man auf diesen Kanälen auch Sprache transportieren kann, aber wir werden in Zukunft viel reichhaltiger kommunizieren. Es wird mehr Video geben, mehr Video Telefonie, wir werden mehr Bildschirme nutzen, vielleicht auch mehr TV Videos herunterladen. Es wird mehr um diese Art von Daten gehen.“

„Innovationen wird es in diesen Bereichen geben, vor allem in der Welt von Daten und Videos“, so Short.

Die Nutzer von Mobiltelefonen spüren natürlich diese Veränderungen. Die Auswahl an Telefonen nimmt zu, die Geräte passen sich unseren Bedürfnissen weiter an und werden dabei dennoch erschwinglicher. Aber die Innovatoren arbeiten an neuen Erweiterungen und Verbesserungen.

Mike Short: „Die Kosten sind bereits stark gefallen, es geht also darum, mehr Funktionen pro Euro verfügbar zu machen. Dies schliesst mehr Speicher, mehr Funktionen und einen noch schnelleren Zugang zum Internet ein. Das Gewicht der Geräte hat auch abgenommen, aber wir werden vermutlich dieses Jahr erste Uhren-ähnliche Telefone sehen.“

Mit den ständigen Verbesserungen und der immer schnelleren Entwicklung von Technologien ist es praktisch unmöglich vorherzusagen, wie unser Leben in weiteren 40 Jahren aussehen wird. Aber man kann wohl sicher davon ausgehen, dass in Zukunft viele weitere Millionen von Menschen mobilen Zugang zum Internet haben werden. Wir werden noch mobiler, global, jeder wird mobil sein.

Es gilt auch als sicher, dass sehr viel mehr Geräte und Maschinen mobil angebunden sein werden.

Der heutige Markt mit etwa 7 Milliarden verbundenen Geräten wird in 40 Jahren wohl auf 70 Milliarden verbundene Geräte anwachsen.

Class of 2012Quelle: TheGuardian

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Category: Trends

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