Privatsphäre: Das Zeitalter der Videoüberwachung beginnt erst

| 12. Januar 2014 | 0 Comments

See on Scoop.itRoadworkr

Vor nicht allzu langer Zeit erkannte man Bilder von Webcams daran, dass man auf ihnen nichts erkannte. Die Dinger hingen wackelnd am Bildschirm herum und machten ruckelige und verpixelte Aufnahmen. Mit dem Handy geschossene Fotos? Ein verschwommener Witz in Briefmarkengröße. Das frühe Internet bestand aus Texten, Bilder spielten dort kaum eine Rolle.

Trotzdem generierten die schrabbeligen technischen Möglichkeiten schnell ein ganz neues Genre der sich selbst im Internet zeigenden Menschen, die unter Adressen wie beispielsweise Jennicam.org ihr Leben öffentlich machten. Als nächstes kamen lustige Partyfotos, dann die sogenannten Selfies, dann Livestreams. Bilder von sich im Internet zu sehen, ist nun normal, wer dort nicht zu finden ist, gilt praktisch als tot.

Wir könnten es noch bereuen, dass wir so freizügig mit unseren Gesichtern umgehen.

See on www.zeit.de

Category: WebNews

Top
%d Bloggern gefällt das: