„Windows 8 ist wie Frankensteins Monster“

| 11. Februar 2014 | 0 Comments

 

 
Es sind harte Worte des Windows-Experten Paul Thurrott: Windows 8.1 sei nicht nur Schrott, Microsoft habe im Gegensatz zu Apple auch keinen Plan, wo es hin will. Es gibt viele Gründe für das Scheitern.

Der Schritt von Windows 7 zu Windows 8 war der radikalste in der Geschichte von Microsoft: Weg vom altbekannten Desktop, hin zur Kacheloberfläche („Modern UI“). So sinnvoll der Wandel aus Unternehmenssicht auch war, bei den Nutzern kam der neue Look nicht besonders gut an: Zu bunt, zu umständlich, schlicht unnötig sei die Software, kritisierten viele User. Auch in der Presse war das Echo negativ. Die Wirtschaftszeitung „Financial Times“ bezeichnete Windows 8 sogar als den größten Fehler der Industriegeschichte seit der Einführung der „New Coke“ von Coca Cola im Jahr 1985.

Im Oktober 2013 schob Microsoft das kostenlose Update Windows 8.1 nach – und machte es nicht viel besser. Zwar wurde der Start-Button auf Drängen der User wieder eingeführt, doch die Umsetzung war eher halbherzig. Das ungeliebte Kachel-Menü kann nach wie vor nicht umgangen werden.

Der Windows-Experte Paul Thurrott verteidigte das Windows-8.1-Update lange Zeit gegen Kritiker und lobte es als sinnvolle Reaktion auf Kundenfeedback.

Doch mit dem Blick auf das kommende Update, das für März erwartet wird, hat er seine Meinung grundlegend geändert: Offenbar fällt Microsoft wieder in alte Muster zurück, schreibt er in seinem aktuellen Artikel auf „Winsupersite“.
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Category: WebNews

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